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Radtour 2019

Radtour 2019

 

13.10.2019

So viel Kondenswasser hatten wir noch nie, es hat im Vorraum sogar getropft. Heute fahren wir nach Chiavenna und nehmen das Postauto nach St. Moritz. Wir wollen die 1500 hm nicht mit 40kg Gepäck fahren. Kurz nach 11 Uhr sind wir am Bahnhof, lösen zwei Tickets und gehen unseren letzten Cappuccino in Italien, natürliche mit einem Brioche. Das Postauto hat keine Radhalterung, so dürfen wir die Räder reinstellen. Der Platz reicht gerade für unsere zwei Räder. Der Chauffeur fährt super, so wird es uns nicht schlecht. In St. Moritz ist es kalt, wir steigen in den Zug um. Bald sind wir zu Hause. Die Tour war anstrengend aber wunderschön. In Scuol angekommen begrüssen wir erst mal alle im Restaurant. Heute ist der letzte Tag geöffnet. Dann alles abladen und erst mal etwas ausruhen.

Scuol

 

12.10.2019

Früh sind wir ins Zelt gekrochen, wir haben gut geschlafen. Die Morgenstimmung am See ist sehr schön. Nach dem Kaffee starten wir dem Comer See entlang. Die Strasse ist schön breit und die LKW dürfen hier nicht fahren. So geniessen wir die wunderschöne Sicht auf dem See. Beim Camp angekommen treffen wir einen alten Mann der recht gut deutsch spricht. Er habe lange in der Schweiz gearbeitet und als er zurück kam vor 20 Jahren diesen Camping gegründet. Wir stellen auf einem schönen Rasen unser Zelt zum letzten mal auf dieser Tour auf. Kurze Zeit später kommt dann die Tochter vom Besitzer und so können wir uns anmelden und was trinken. Die Sonne scheint, so geniessen wir die Wärme und können alles trocknen. Marianne geht duschen und ich organisiere einen Tisch, zwei Stühle und einige Blumen. Zum Abendessen hole ich in unseren Weingläsern einen feinen Rotwein. Die Besitzerin macht extra eine Flasche auf. Als ich zahlen will, sagt sie das der Wien geschenkt ist. Dann schaut Sie die Flasche an, überlegt kurz und drückt mir die Weinflasche in die Hand. Sie schenkt uns die ganze Flasche zu unserem letzten Campabend. Herzlichen Dank (Camping Poncione). So geniessen wir das feine Essen bei einem guten Glas Wein.

Comersee

Comersee

Pocione

Pocione

11.10.2019

Es war sehr ruhig und wir haben gut geschlafen. Weiter geht es der wunderschönen Adda entlang. Die Strecke ist ein Traum. Vor einer Brücke stehen wir vor einem geschlossenen Tor. Die Brücke wird saniert, so dürfen wir nicht unter ihr durchfahren. Anstelle eines einfachen Tunnels müssen wir eine 15% steile Strasse 100 hm raufschieben. Wir sind wütend. Die Italiener waren nur zu faul da eine kleine Abdeckung zu bauen. Anschliessend ging es dann die 100hm wieder mit 16% runter. Unsere Bremsen haben gestunken. So kommen wir etwas später als geplant müde am Camp an. Wir haben wieder den gleichen Platz wie vor 4 Jahren direkt am See. 

Adda

Adda

Adda

Comersee

Comersee

10.10.2019

Wir haben gut geschlafen, nun kann es weitergehen. Heute fahren wir ein Stück vom Adda Radweg. Unterwegs buchen wir das Hotel Niki. Als wir da ankommen, sagt der Mann an der Rezeption, das ein Systemfehler sei und wir in einem andern Hotel übernachten müssen. Das wäre nochmals 12 km Richtung Milano. Das gefällt uns gar nicht. Wir stornieren wütend und suchen ein anderes. Kaum weitergefahren hat Marianne einen Plattfuss. Das fördert unser Wohlbefinden ungemein. Ich fahre zum Hotel, checke ein, lade ab und hole Marianne ab. Zuerst pumpe ich das Rad, so reicht es gerade den einen km zum Hotel. Ein Metall hat sich durch den Mantel gebohrt, so darf ich wieder mal ein Schlauch wechseln. Marianne geht erst mal duschen zum abreagieren. 

Strasse

 

9.10.2019

Es war so ruhig und wir haben sehr gut geschlafen. Packen geht schnell, schon sitzen wir im Kaffee. Dann geht es los. Heute möchten wir bis Cremona fahren. Das sind 100km. Es rollt gut durch die Stadt und bald finden wir auch den Eurovelo 8 Radweg. Der ist richtig toll, es hat keine Schlaglöcher, keine Auto, nur Ruhe. Heute haben wir leichten Rücken- Seitenwind. Es rollt ganz toll. Bald sind die ersten 40 km geschafft, Zeit für ein Kaffee. Wenn es so weitergeht, schaffen wir unser heutiges Ziel. Kurz vor dem Camp können wir noch einkaufen, heute gibt es leckere Rana mit Gemüse. Auf dem Camp spazieren die Geissen frei herum. Eine will sogar mit Marianne kämpfen.

Geissen

 

8.10.2019

Das Zelt ist feucht, wir haben gut geschlafen, es kann weiter gehen. Unterwegs suchen wir eine Unterkunft. In Guastalla wäre ein B&B. Wir buchen aber nicht und fahren mal bis Carpi. Als wir in die Stadt fahren bemerken wir, dass dies das Carpi ist das wir vor Jahren mal mit dem Motorrad besuchen wollten. Es gibt eben zwei Carpi. Da wir schon 70 km gefahren sind, ich die Stadt ansehen will, fragen wir nach einem B&B. Das erste ist ausgebucht. Das zweite ist mitten in der Stadt direkt gegenüber dem Schloss.  So zentral haben wir noch nie übernachtet. Zuerst stellen wir die Räder in den Gang und gehen die Stadt ansehen. Dann können wir ins Zimmer. Es ist im obersten Stock mit Blick auf die Piazza und das Schloss. 

Carpi

Aussicht

Carpi

Carpi

Dom Carpi

 

7.10.2019

In der Nacht regnet es und am Morgen um 8 Uhr immer noch. Wir bleiben noch etwas liegen. Um 10 Uhr können wir losfahren. Zuerst Seitenwind später kräftiger Gegenwind. So kommen wir in Bologna müde an. Wir stellen direkt neben der Sanitäranlage in der Sonne auf. Dann sitzen wir in der warmen Sonne und geniessen die Wärme. 

 

6.10.2019

Weiter geht es in die Po Ebene. Wir landen in einem kleinen Städtchen wo gerade Weinfest ist. Wir suchen eine Unterkunft. Auf Booking finden wir eines, nur 1km entfernt. Wir fahren hin, aber das Zimmer ist nicht frei. Weiter geht es nach Faenza. Das B&B  nimmt das Telefon nicht ab und klingeln hilt auch nichts. Der Warmshower sagt auch ab, so gehen wir ins B&B Hotel. 

Flamingo

B&B Hotel mit Räder

5.10.2019

So gut geschlafen haben wir schon lange nicht mehr. Dann gibt es feinen Kaffee. Heute Abend gehen wir bei Kamal essen. Leckeres Fruti di Mare. 

 Frutti di Mare

Frutti di Mare

 

4.10.2019

Quer durch Pesaro dann geht es auch schon bergauf. Zuerst ganz leicht, dann kommt ein steiles Stück und schon sind wir oben. Nun geniessen wir die Schussfahrt. Anschliessend geht es immer am Meer entlang. In Rimini ist einiges los, sonst ist alles geschlossen. Unser Camp erreichen wir kurz nach 13 Uhr. So haben wir schön Zeit Siesta zu machen. Am Abend gehen wir Fruti di mare essen. Leider ist es nicht mehr so gut wie früher. 

3.10.2019

Regen Sturm, so bleiben wir noch einen Tag im Hotel.

Sturm

 

2.10.2019

Die Überfahrt war sehr ruhig, keine Wellen, kein Schütteln und sogar gut geschlafen haben wir im Kayütenbett. So können wir ausgeruht starten. Kein Gegenwind, wir kommen gut voran. Die Strasse  am Meer entlang ist beinahe leer. Alles ist schon geschlossen. Restaurants sind nur noch vereinzelte offen. So müssen wir lange suchen bis es einen Kaffee gibt. Gemäss ACSI ist der Camp offen, auf der Tafel steht Jahrescamp und doch ist er geschlossen. So fahren wir weiter. In Pesaro trinken wir was und suchen ein Zimmer den es beginnt zu regnen. Schnell ist eines gefunden, nur 300m entfernt. Hinfahren, Räder unterstellen, anmelden. Nun regnet es noch viel stärker und wir sind froh im trockenen zu sein. 

Auf See

Hafen

Hafen

Hotel

 

1.10.2019

Heute geht es nach Split. Wir versuchen noch ein Tickett für die Fähre nach Ancona zu kriegen. Zuerst  läuft es toll aber die letzten 10 km sind sehr streng. Nach 4 mal Fragen finden wir den Schalter und kriegen zwei Plätze. Nun heisst es nur noch warten. Wir treffen noch einen Radfahrer von Norwegen und plaudern lange mit ihm. Als wir aufs Schiff fahren kommt uns ein Radfahrer entgegen und sagt. Euch kenn ich, Christoph hat mir von euch erzählt. Christoph hat mit uns ja Kartoffelstock mit Voressen gegessen. 

Warten

Unsere Fähre

Split

Split

 

30.9.2019

Wir bleiben einen Tag und geniessen den schönen Camping.

Küste

 

29.9.2019

Zu Beginn weg geht es bergauf. Dann schon bald die gewonnenen Höhenmeter wieder runter. Anschliessend beginnt der lange Anstieg. Schön sanft geht es nun 240 Hm bergauf. Es ist noch angenehm kühl und wir kommen gut vorwärts. Wir sind gerade beim Frühstück da kommt Christoph angeradelt. Auch er isst etwas und wir fahren bald weiter. Wir werden ihn heute noch oft treffen. Die Höhe ist geschafft, wir machen ein Gipfelfoto, geniessen die Aussicht und sehen weiteren Strassenverlauf. Nun geht es runter. Wir fahren ca. 50km/h, so geht es die nächsten 10 km flott voran. Wir können es nicht lassen, legen den grössten Gang ein und treten auch bergab. Das Grinsen steht uns gut. Schon um 11.30 Uhr erreichen wir den Camp. So können wir noch Siesta machen und ein kühles Bad im Meer geniessen. 

Bergpreis

Küstenstrasse

28.9.2019

Es war schön ruhig und das Zelt ist auch trocken. Kaffee machen, packen und los geht es. Immer bergauf und bergab. Die Steigungen sind moderat, das Wetter angenehm kühl. Bei einem schönen Bänkli machen wir Frühstückspause. Wir finden in Makarska einen Lidl, so können wir unsere Vorräte etwa auffüllen. Noch 4 km, dann sind wir beim Camp angekommen. Schön terrassiert neue Santitäranlage, uns gefällt es hier. Wir stellen auf und machen Siesta. Heute spannen wir das Tarp über dem Zelt um noch mehr Schatten zu haben. Marianne macht heute feinen Kartoffelstock mit Voressen. Unser Zeltnachbar laden wir auch ein, sonst haben wir wieder viel zu viel essen. 

Kocher

 

27.9.2019

Vom Camp weg geht es schon bergauf. Die Steigung ist moderat, die Aussicht auf die kleinen Seen phantatstisch. Dann geht es immer bergauf und bergab. Die Aussicht aufs Meer ist sehr schön, wir freuen uns aufs baden. Schnell aufstellen, ab ins Wasser. Na ja, 20 Grad gilt bei uns nicht als warm aber es ist erfrischend. 

See 

26.9.2019

Es regnet. Schon in der Nacht hat es kräftig geregnet, so bleiben wir hier. Die Katze hat die ganze Nacht auf meinem Stuhl geschlafen. Da gestern der Laden geschlossen hatte wir es nun spannend was Marianne aus den Notvorräten noch hervorzaubert. So langsam gehen und die Lebensmittel aus. Wir haben scho seit Tagen nur wenig eingekauft und zerren von den Vorräten. Aber wie immer gelingt Marianne ein leckeres Essen. Rosmarin wächst gegenüber an der Mauer und das schmeckt so lecker mit Nudeln. Die Katze schurrt auch und geniesst das feine Essen. 

 

 

25.9.2019

Der Radweg am Neretva entlang ist ein Traum. Super kleine Strassen am Fluss entlang, oft an der Eisenbahn entlang. Immer wieder staunen wir über die schöne Landschaft und das wunderbare zerklüfte Flussbett. Unterwegs finden wir noch einen Kleinen Supermarkt, so gibt es auch noch ein leckeres Frühstück. Dann sind wir auch schon an der Grenze nach Kroatien. Schweren Herzen verlassen wir das wunderschöne und aussergewöhnlich freundliche Bosnien Herzegowina. Nun kommt Rückenwind auf, fadengerade geht des Dem Fluss entlang. Es wir Zeit für einen Kaffee. Beim Kaffee studieren wir die Karte wie es weiter geht. Bald kommen wir auf die grosse Schnellstrasse. Na ja, da müssen wir durch. Der Verkehr nimmt kräftig zu und die LKW brausen schnell und nahe vorbei. Das gibt dann immer einen ungemütlichen Sog. Vor eine grossen Kreuzung halten wir an und suchen einen andern Weg. Da fällt uns auf, das alles links abbiegt und wir ja geradeaus müssen. Hurra, weiter geht es mit viel wenige Verkehr.  Kurz vor dem Camp gibt es einen kleinen Supermarkt, aber wie schon oft geschlossen. Der Camp liegt an einem See und ist der absolute Hammer süss, klein, sauber, freundlich und eine Katze schleicht auch herum. Anmelden aufstellen und Katze kraulen. Wir diskutieren lange ob wir nun Dubrovnik mit dem Bus besuchen sollen. Wir müssten mit den Rädern nach Ploce fahren und sie den ganzen Tag am Bahnhof stehen lassen. Das gefällt und gar nicht. Der Wetterbericht ist auch durchzogen, so überlassen wir die Entscheidung morgen früh dem Wetter. Übrigens muss ich jetzt auf dem harten Holzstuhl sitzen während die Katze zufrieden in meinem gemütlichen Stuhl schläft.

Katze

Blumen

24.9.2019

Heute stehen wir erst um 7 Uhr auf. In der Nacht hat es noch kräftig geregnet. Nun schein wieder die Sonne und wir freuen uns weiter zu fahren. Wir biegen an der ersten Kreuzung ab und fahren auf die Hauptstrasse. An der Ampel müssen wir anhalten. Marianne kontrolliert nochmals die Route und meint, dass die kleine Strasse auch geht. Umdrehen und auf den ruhigen Seitenstrassen fahren. Kurz später müssen wir dann doch eine Zeit auf die viel befahrene Hauptstrasse gehen. aber nach 3 km kommt eine schmale kleine unbefahrene Strasse am Fluss entlang. Der werden wir den ganzen Tag lang folgen. Traumhaft ist das Neretva Tal. Der Radweg top und sehr wenig Verkehr. Dann kommt eine Strecke mit Schotter und riesigen Wasserlachen. Da werden wir ganz ordentlich durchgeschüttelt und müssen sehr aufpassen nicht in den Wasserlöchern umzufallen. Aber das geht nur etwa 2 km so, dann bessert sich die Strasse wieder. Toll, das kommt doch ein kleiner Supermarkt, so können wir endlich Frühstücken. In Capljina trinken wir einen Kaffee und beraten die weitere Strecke. Es ist heute vom Regen sehr drückend und heiss. Auch den Medjugorje wollten wir eigentlich besuchen und die heilige Stätte besichtigen. Aber bei dieser Wärme noch 170hm zu machen gefällt uns nicht. So suchen wir ein Hotel. nach 5 mal Fragen treffen wir eine Frau aus Belgien die perfekt Französisch spricht. Da kommt Marianne ins Spiel. die Zwei plaudert und ich verstehe nur Bahnhof. Irgendwann sagt Marianne das wir ein Appartement haben. Na ja, nur wo? Die Frau führt uns durch einige Gassen zu einem Haus und klingelt bei Ihrer Nachbarin. Die hat ein Appartement zu vermieten. Sie fährt dann mit dem Auto voraus, wir müssen Ihr folgen. kurz später stehen wir vor einem kleinen süssen Häuschen. Toll wir haben zwei Zimmer, ein Wohnraum, Küche , Waschmaschine. Auch die Räder dürfen ins Haus. Abladen, duschen, ausruhen und dann ab aufs leere Rad zur heiligen Stätte. Es ist immer noch heiss und die Höhenmeter geben zusätzlich warm. Natürlich zünden wir einige Kerzen an und geniessen den schönen Ort. Dann geht es zurück den Berg runter. Wie immer kann ich treten und mich bücken wie ich will, Marianne ist schneller, 65km/h zu 58 km/h. Noch schnell einkaufen dann sind wir auch schon wieder beim Häuschen. Marianne kocht ein super leckeres Menü und wir geniessen den üppigen Platz.

Haus

Neretva Fluss

22.9.2019

Die kleine Katze hat die ganze Nacht bei uns geschlafen. Am Morgen wurde ich dann von ihr geweckt. In die Nase beissen ins Ohr beissen, Ohr abschlecken, und immer so weiter. Es ist kalt, 5 Grad, so ziehen wir die warme Jacke an und fahren weiter. Nebelschwaden liegen über dem See. Leichtes auf und ab aber immer dem See entlang. Oft muss Marianne anhalten und fotografieren. Dann geht es zügig runter. unterwegs sehen wir überall die grossen Grillstellen. Die Strasse ist toll und recht breit. Das Neretvatal ist ein Traum. Unterwegs geniessen wir einen Kaffee und suchen eine Unterkunft in Mostar.  Kurz später treffen wir einen Radler der uns entgegen kommt. Wir tauschen Erfahrungen und Tipps aus. Es sagt uns das wir in 500 m abbiegen sollen, da sei eine kleine Strasse die nach Mostar führe. Die nehmen wir und sind Glücklich dem Verkehr entkommen zu sein. In Mostar suchen wir unser Zimmer. Das erste ist zu teuer, beim zweite niemand zu Hause. Beim dritte werden wir fündig. Sogar die Räder haben einen gedeckten Platz. Dann Siesta, anschliessend ab in die Stadt. Die berühmte Brücke Stari Most sieht wirklich schön aus. Wir essen in einem schönen Restaurant mit Blick auf die Brücke.

Grosser Grill

Stari Most

Stari Most

Hähnchensalat

 

 

 

21.9.2019

Gemütlich gehen wir in Old Town Frühstücken. Ein richtig bosnisches Frühstück. Dann noch zwei Strizel holen und zurück zum Zimmer. Ein Strizel ist schon weg bevor wir ankommen. Alles Gepäck wird nun zum Eingang getragen. Dann plaudern wir noch mit dem Inhaber bis unser Bus kommt. Wir haben beschlossen den Pass nicht zu fahren und einen Kollegen vom Inhaber fährt uns. Sarajevo ist eine lange Stadt, so kommt es uns jedenfalls vor. Dann geht es über Land und später auch bergauf. Da es oft zweispurig ist, wäre es für und doch recht gut zu fahren gewesen. Der Busfahrer fährt uns noch einige hundert Höhenmeter runter, da hier die Strasse schmal und schnell ist. Dann alles aufs Rad packen und los geht es. Mit 40 km/h geht es runter, das macht Spass. Am Nerevta Stausee machen wir heute Rast. Wir gönnen uns einen kleinen Wohnwagen. Kaum haben wir uns hingesetzt, kommt eine kleine Katze und will spielen. Da ist sie bei uns genau richtig. Sie springt uns an und will kämpfen, so bekommt sie den Namen klein Rambo. Später machen dann Marianne und klein Rambo gemeinsam Siesta. Am Abend kocht die Inhaberin für uns Fisch, Gemüse und Kartoffel. Anschliessend sitzen wir noch lange mit ihnen im kleinen Unterstand zusammen und plaudern. Wir laden sie ein uns in der Schweiz zu besuchen.

klein Rambo

Siesta

Nachtessen

20.9.2019

Nach einer ruhigen Nacht schlendern wir nochmals durch Old Town. Etwas Süsses müssen wir auch versuchen. Gestern haben wir noch einen Kleidermarkt gefunden der aber schon am schliessen war. den wollen wir heute nochmals besuchen. Beinahe wären wir an den schmalen Eingang vorbeigelaufen. Enge Gassen und Geschäft an Geschäft ist in diesem Innenhof vorhanden. Marianne findet ein schönes Kleid und einen Schal. Dann machen wir uns auf den Heimweg, Marianne findet aber unterwegs aus unerfindlichen Gründen eine coole Bar mit Leffe. Da müssen wir Pause machen. Anschliessend besuchen wir noch die berühmte Moschee. Gleich nebenan ist noch der Striezelladen und heute hat er mal einen für uns. Das können wir uns nicht entgehen lassen. Na ja, bei einem feinen Meindl Kaffee ist der Striezel scho schnell weg das wir gleich noch einen Zweiten holen. Dann ist Zeit die Füsse etwas hoch zu lagern.

Kirche

Süsses

Kleidermarkt

Leffe

Moschee

Tor

Brücke

Marianne

19.9.2019

 Packen, es geht heute nach Sarajewo. Heute haben wir sehr kühles Wetter, es sieht direkt nach Regen aus. Aber wir haben Glück kein Regen bis zum Ziel. Der Verkehr auf der grösseren Strasse ist nicht sehr stark, die Steigungen moderat. Beim einfahren in die Stadt würde ich am liebsten weiterfahren. Hecktisch, laut, sehr viel Verkehr. Schnell fahren wir an den Fluss, da ist der Radweg und es ist viel besser. Unser erstes angefahrenes Hotel gefällt Marianne’s Bauch nicht. Wir haben uns mal entschieden immer auf den Bauch zu hören. Also gleich nebenan im Hotel Lion fragen ob da noch ein Zimmer frei sei. Leider schon ausgebucht, aber der freundliche Herr begleitet und 100m weiter zum  Guesthouse Tuffo. Das gefällt uns extrem gut, ist zwar etwas teuer aber megaschön. Die Räder können wir direkt im Innenhof vor unserem Zimmer abschliessen. Alles ist neu gebaut, sehr sauber. Wenn wir rausgehen stehen wir direkt in der wunderschönen Altstadt. Kurz duschen, etwas ausruhen und schon sind wir unterwegs. Old Town ist ein Traum, überall sind Handwerkerläden, Restaurant und Shops. Wir versuchen verschiedene Bosnische Spezialitäten die uns sehr schmecken. Im der Markthalle können wir uns nicht zurückhalten, kaufen Rauchfleisch, Salami und Schafrauchkäse. Noch ein feines warmes Brot und das Nachtessen ist perfekt. Am Abend schlendern wir nochmals durch die Altstadt. Irgendwo hören wir Schweizerdeutsch und plaudern mit ihnen. In  jedem Restaurant werden Wasserpfeifen geraucht und vor dem Restaurant steht der Kohleofen.

 

Krüge

Sarajevo

Sarajevo

Sarajevo

Keks

Muffin

Markthalle

Sarajevo

Sarajevo

Sarajevo

Sarajevo

Sarajevo

Guesthouse Tuffo

Guesthouse Tuffo

 

 

18.9.2019

 Das Frühstück ist inbegriffen, der türkische Kaffee aber ungeniessbar, der Kaffee schmeckt nach Javelwasser. So halten wir beim nächsten Restaurant und trinken einen feinen Kaffee. Als ich das Wasser in die Flasche fülle kommt der Kellner und bietet und an unsere Wasserflaschen zu füllen. Bosnier sind sehr freundlich und hilfsbereit. Nur der Fahrstil ist etwas agressiv.  Dann geht es immer der der Bonsa entlang. Das Wetter ist kühl und bedeckt. Es rollt gut und die Steigungen sind kurz und nicht steil. Unterwegs treffen wir seit langer Zeit wieder mal einen Radfahrer, er kommt aus Frankreich. Kurz vor dem Tagesziel sehen wir eine Reihe Hähnchen auf dem Spiess. Neugierig schauen wir in das Haus. Da wir alles auf einem grossen Kohlegrill gemacht. Wir können es nicht lassen und müssen es versuchen. Leckeres Hähnchen und Kartoffeln vom Grill. Unsere Pension finden wir locker aber die Dame versteht überhaupt kein Wort deutsch oder englisch. Mit Hand und Fuss und Händy geht es aber doch noch. 

Grillhaus

Grill

 

17.9.2019

 

Früh sind wir schon unterwegs. Bis Zepce fahren wir auf einem kleinen Weg. Dann müssen wir auf die Hauptstrasse. Die LKW fahren sehr schnell und nahe an uns vorbei. Das ist unangenehm und gefährlich. Der Sog macht uns das Leben schwer. Nach 10km gehen wir ins Kaffee und suchen einen anderen Weg. Wir fragen den Kellner ob diese kleine Strasse fahrbar ist. Er meint ja das gehe gut. Schön ruhig beinahe keine Autos fahren wir nun zufrieden weiter. Irgendwann beginnt das die Schotterstrasse und wir werden kräftig durchgeschüttelt. Aber lieber Schotter als LKW‘s. Nach 5km müssen wir nochmals kurz auf die Hauptstrasse. Wir haben Glück und erwischen eine Zeit mit wenig Lastwagen. Dann können wir wieder auf die kleinen Strassen wechseln. Kurz vor Zenica geht es nochmals bergauf. Es ist schon recht heiss, so schwitzen wir kräftig und müssen zwischendurch anhalten und abkühlen. 50 m vor dem Hostel hält ein Mann mit seinem Roller, sagt mir das er mich schon kenne. Er habe unser Bild im Facebook von seinem Freund vom Hipodrom gesehen. Wie klein doch die Welt ist. Er fährt voraus zum Hostel. Na ja, nicht den kürzesten Weg aber am Schluss noch über eine Wiese. Zimmer beziehen, duschen und Mittagsschläfchen machen. Am Abend schlendern wir noch durch die Stadt, essen direkt gegenüber vom Hostel und gehen dann müde schlafen. 

16.9.2019

Früh stehen wir auf, machen Kaffee und packen die Räder. Noch schnell einkaufen dann geht es schon über die erste Brücke. Ich nehme den Fussgängerstreifen, aber der holpert so stark das ich beinahe vom Rad geschüttelt werde. In der Mitte wechsle ich auf die Fahrbahn. Nach der Brücke rechts abbiegen und im Nebel dem Fluss Bosna entlangfahren. Nach einer halben Stunde ist der Nebel weg. Es ist immer noch recht kühl, Wetter für Marianne, sie fährt wie wenn sie ein Turbo eingebaut hat. Ich komme ihr nicht nach, also muss Sie ab und zu warten. Es geht immer wieder leicht bergauf und bergab. Irgendwo unterwegs frühstücken wir. In Zavidovici beraten wie wie weit wir heute noch fahren wollen. Es ist schon recht warm und Camps hat es eh auch nicht. Hier hat es ein Hotel für 19 Euro. In Zepce kostet es 105 Euro. Wir bleiben hier. Wir waschen noch den Footprint und legen das Zelt zum trocknen aus. Inzwischen ist es 32 Grad heiss geworden, wir schalten die Klimaanlage ein und geniessen es. Das kleine schwarze Kätzchen wird natürlich auch ausgiebig gekrault. 

15.9.2019

Wir werden noch mit Kaffee verwöhnt und dann geht es los. Zuerst etwas zurück dann abbiegen und schon fahren wir auf einer Schotterstrasse. Viel zerfallene Häuser stehen links und rechts. Einschusslöcher vom Krieg sind auch noch zu sehen. Heute geht es etwas auf und ab alles der Bosna. Aber meist nur kleine Steigungen mit wenig Höhenmetern. So kommen wir doch gut vorwärts. Beim Wasser kaufen sehe ich eine kleine Katze und sofort ist diese auch bei Marianne.

Kleine Katze

Unser Zeltplatz in Doboj existiert nicht, so suchen wir uns ein günstiges Zimmer. Wir finden das Mobilcaffe und da ist auch ein Zimmer frei. Die Räder können wir in dern Keller stellen, das Gepäck nehmen wir mit ins Zimmer.

14.9.2019

Wir verlassen Slavonski Brod und fahren nach dem Marktbesuch weiter Richtung Sarajevo.

Markt Slavonski Brod

Die Grenze passieren wir ohne Probleme und als erstes suchen wir mal Bargeld. Auch das ist schnell gefunden, so können wir den Rückenwind ausnutzen und zügig weiterrollen. Die Strasse ist stark befahren und hat auf der Seite starke Beschädigungen. Wir müssen sehr aufpassen und die LKW müssen oft warten bis sie uns überholen können. Das gefällt uns gar nicht. Nach 5 km halten wir an und suchen eine andere Route. Eine Seitenstrasse, die uns aber einen Umweg von 6 km beschert, wählen wir aus. Sofort sind wir beinahe alleine auf der Strasse. Auf Maps me haben wir keinen Zeltplatz gefunden aber auf Booking kann man scheinbar eine kleine Hütte mieten. Wir versuchen es mal dort. Die Einfahrt müssen wir etwas schen dann aber stehen wir vor dem grossen Tor und sehen schon den kleinen See. Reingehen umschauen ob da auch jemand ist. Irgendwann kommt einer freundenstrahlend auf und zu, er habe uns mit den Rädern beim reinkommen gesehen. Wir fragen ob wir unser Zelt aufbauen können? Sicher können wir das und für uns sei alles gratis. Essen, Getränk und Übernachten. So suchen wir uns einen schönen Platz, stellen auf und  gehen erst mal baden. Der Besitzer macht viele Fotos und ist begeistert. Er stelle das alles aufs Facebook für Werbezwecke. Alles ist noch im Aufbau und nächstes Jahr will er gross eröffnen. Nach dem Baden ruft er uns zur Bar zu sicht, spendiert ein Bier und später gibt es noch feine Cevapcici. Lange plaudert wir mit Ihm und oft muss der Enkel von Englisch auf Bosnisch übersetzen. Das ist echte bosnische Gastfreundschaft.

Zelt im Sonnenuntergang

Zelt

Wasserspiegelung

Bar Hipodrom Vukovic

13.9.2019

Heute ist planen der nächsten Tage angesagt. Da es weiter nach Doboj, Zenica, Sarajevo, Mostar und dann ans Meer geht. Diese Strecke ist wieder hügelig und wir suchen den besten Weg und die möglichen Übernachtungen. Das ist manchmal sehr Zeitaufwändig. Am Abend gehen wir im Restaurant Slavonski Podrum essen. Marianne wählt die klassische Fleischplatte für zwei Personen. Die ist sehr lecker aber wie üblich in Kroatien recht fettig. Wir plaudern lange mit dem Serviertochter und der Köchin. Im Bierhaus lassen wir den Abend ausklingen.

Restaurant Slavonski Pordrum

Bierhaus

12.9.2019

Wir bleiben noch einen Tag gehen fein Frühstücken mit einem lachenden Gesicht. anschliessend schlendern durch Slavonski Brod und den grossen Gemüsemarkt. Am Abend treffen wir uns wieder mit Darko im Bierhaus. Da gibt es feines Leffe.

Frühstück

Gemüsemarkt

11.9.2019

Die Nacht war ruhig, nur weiter weg hat oft ein Hund gebellt. Heute fahren wir nach Slavonski Brod und besuchen den freundlichen Doktor der Marianne letztes Jahr so gut betreut hat. Wir haben wieder leichten Seiten- Rückenwind und so sind wir flott unterwegs. Einen Kaffe und Süssgebäck in der schönen Stadt Dakovo, besichtigen der berühmten Katherdale zu Dakovo und schon sind wir wieder auf dem Rad. Das Erste Hotel gefällt uns nicht, das zweite auch nicht aber beim dritten gibt es einen geschlossenen Innenhof wo unsere Räder sogar unter Dach stehen können. der Besitzer ist in 5 Minuten auch schon da und wir bekommen ein Apartement Parterre für den Preis eines Zimmers, so müssen wir nicht all unser Gepäck rauftragen. Wie Ungarn ist auch der Kroate ein freundlicher Mensch.

Kathedrale

Kathedrale

 

10.9.2019

Wir fahren durchs Hinterland und alle Dörfer sehen gleich aus. Beinahe wie in Ungarn, nur etwas schöner und weniger verfallen. Eine Strasse Links und Rechts ein tiefer Graben dann eine Brücke zu jedem Haus. Die Häuser sehen sehr ähnlich aus. Wir haben heute kein gutes Gefühl was die Campingplätze betrifft, wir denken das sie nicht vorhanden sind. So fahren wir einfach mal los und lassen uns überraschen. Tatsächlich, der erste Camp ist nur ein Acker, also weiter. Auf Google suchen wir noch den zweiten Platz, aber auch da finden wir nucr Wald. So spreche ich in Gorjani einen Kroaten an, das wir einen Camp suchen. Hmm... Nach einiger Zeit sagt er dann das er einen Hinterhof mit Wiese habe wo wir gerne unser Zelt aufschlagen können. Marianne wartet im Restaurant und ich fahre mit Ihm zu seinem Hause. Auf Mapsme setze ich einen Punkt das ich es auch sicher wieder finde. Für mich passt der Platz und so fahren wir wieder zum Restaurant zurück. Austrinken, einkaufen und zum Haus fahren. In der Zwischenzeit hat der liebe Mann sogar noch die Wiese für uns gemäht. Schnell stellen wir auch und Marianne kocht feinen Fisch mit Kartoffelstock und Spinat. Die Katze schleicht schon die ganze Zeit rum, so kriegt sie natürlich auch etwas ab vom feinen Fisch. Nun können wir sie sogar kraulen. Später kommt der Kroate noch mit einen Sliboviz vorbei und wir plaudern eine Weile. Es ist sehr schwer, er kann kein Deutsch und kein Englisch. Aber mit Händen Füssen und dem OhneWörterBuch verstehen wir uns doch recht gut. Früh gehen wir schlafen und fühlen uns vom Hund und den Katzen gut bewacht.

Zelt im Hinterhof

 

9.9.2019

Nach dem feinen Frühstück rollten wir weiter. Kein Regen weit und breit. Bald schon sind die ersten 20 km vorbei und leichte Wolken ziehen auf. Die ersten leichten Regetropfen fallen, so ziehen wir die Regenjacke an. Aber wie immer man wird von Innen oder von Aussen nass. beim Camp angekommen sehen wir die geschlossene Türe und rufen an. Der Mann spricht kaum Deutsch und wir meinen zu verstehen, dass er in 15 Minuten hier ist. Nach einer halben Stunde rufen wir nochmals an und er erklärt uns, dass er an der Arbeit sei und erst um 14 Uhr kommen kann. Nö, 2 Stunden warten wir nicht den leichter Regen setzt ein. Regenhose und Regenjacke montieren, weiter geht es zum nächsten Platz. der ist leider noch 36km entfernt. Wir möchten ja nicht im Regen fahren aber ganz lässt es sich nicht verhindern. Rollen tut es heute aber recht gut, so kommen wir trotz leichtem Regen gut vorwärts. Ein kurzer Rast in einem Bushaltehäuschen im trocknen und die letzten Bananen und Yogurtdrink werden verzehrt. Kurz vor 15 Uhr erreichen wir den Camp. Die Reception ist geschlossen, wir müssen in die Hotelreception. Da fragen wir nach einem Bungalow. Der Preis schockt uns, wollen die doch glatte 85 Euro. so suchen wir eine andere Unterkunft. Das Lilahaus ist schon ausgebucht. Er empfiehlt und die Pension Nostress. Da haben wir nun ein grosses Zimmer und können mit dem beladenen Rädern ins Haus fahren. das passt, so müssen wir nichts abladen und können morgen schneller starten. Die heisse Dusche hat gut getan und alle Kleider liegen nun zum trocknen herum. Wir liegen faul auf dem Bett und geniessen die Wärme.

Räder im Gang

8.9.2019

Oft hat es in der Nacht geregnet. Am Morgen ist das Zelt aber schön trocken. Marianne schnuppert und findet den offenen Laden der feine frische Backwaren hat. Sie will nach dem Einkaufen direkt weiterfahren, ich will aber erst die feinen noch warmen Backwaren versuchen. Lecker! Unser Camp stellt sich als eine Lagerwiese an der Drau heraus. Wir machen Mittagessen und beraten ob wir bleiben oder weiterfahren sollen. Der Wetterbericht verspricht Regen, so fahren wir weiter. In Barcs ist die Zimmersuche nicht einfach. Geschlossen, nicht heute, nicht mehr vorhanden, so landen wir im Gästehaus Hartmann. Das erste was wir sehen sind 3 Katzen. Zwei ganz kleine süsse Kätzchen. Zuerst muss Marianne die Katzen kraulen, ich mache sie Anmeldung. Dann dürfen wir alles Gepäck ins Zimmer schleppen. Der Empfang ist sehr freundlich und das Zimmer sehr schön und sehr sauber. Das ganze Gästehaus ist sehr geschmackvoll eingerichtet. Uns gefällt es sehr. Die Besitzerin spricht gut deutsch. Wir können es nur Empfehlen hier zu Übernachten. Auch das Frühstück hat uns geschmeckt.

Pension Hartmann

Frühstück 

7.9.2019

Der Supermarkt hat geschlossen, also  fahren wir weiter.  Kurz vor dem Camp sehen wir einen ganz kleinen Laden und können doch noch was einkaufen. Der Platz ist nicht der beste. Nicht gemäht, alte WC Anlage, viel Laub, Zwetschgen und Nüsse liegen am Boden. Wir nehmen einen Platz ganz vorne mit Seesicht. Da ist es ruhig. 

 

6.9.2019

Schweren Herzens verlassen wir den schönen kleinen Camp. Wir plaudern noch eine Weile mit den Thurgauern dann geht es los. Zuerst nach Heviz, dem berühmtesten Kurort Ungarns. Dann biegen wir ab und haben Rückenwind. Die nächsten 20 km rasen wir mit 25-35km/h dahin. Dann machen wir Frühstückspause. Wir sehen eine Gruppe Leute die am Pestalozzi Suppenwagen anstehen. Wir verteilen unser Brot, Salami und Yogurtdrink an die Armen. Sie nehmen es sehr gerne und das kleine Mädchen knabbert am Salamisandwich. Wir fahren weiter, nun geht es immer bergauf und bergab. So sinkt unser Tempo rapide. Auf dem Camp stellen wir schnell auf, den es beginnt zu regnen. Mit 9 Euro ist es der günstigste aber bei weitem nicht der schlechteste Camp. Saubere schöne Sanianlage, gedeckter Sitzplatz und schöner Rasen. Vor zwei Tagen hatten wir noch 35 Grad nun sind es noch 16 Grad. Das ist doch etwas zu viel des Guten.

Sitzplatz

Unser Zelt

5.9.2019

So viel Kondenswasser hatten wir noch nie am Morgen. Es hat richtig getropft. Es ging aber auch kein Wind in unserem geschüzten Poolecken. Nach dem Frühstück gingen wir mit dem Rad nach Heviz, da gibt es einen See der hat scheinbar 30 Grad. Leider hatte es so viele Leute das wir keinen Eintritt gelöst haben. Dafür habe ich mit neue Badehosen gekauft. Am Abend gibt es ein feines Reiscasimir. Anschliessend springt Marianne noch in den Pool. Die Besitzerin steht gerade daneben und sagt lachend das reinspringen verboten ist. Ich bezahle gerade den Camp und gebe etwas Trinkgeld. Das will sie aber nicht annehmen, so sage ich das dies das Bussgeld fürs reinspringen ist. Sie lacht laut und sagt, Ja, Strafe muss sein. 

4.9.2019

Heute rollt es toll und der Radweg ist gut ausgeschildert. So kommen wir gut vorwärts. In Keszthely angekommen fahren wir zu unserem Camp. Kurz davor sehen wir einen andern Camp der nicht auf der Karte eingezeichnet ist. Wir schauen natürlich neugierig rein. ein ganz kleiner schöner Platz. Gärtnerhof heisst er und war früher wirkliche eine Gärtnerei. Trotzdem fahren wir noch kurz zum andern Platz. Da steht nur ein Schild das die Reception nur morgens von 9 bis 11 offen ist. Hmm.. 9 Uhr ist für uns viel zu spät. So fahren wir zurück und sind froh den Kleinen Camp genommen zu haben. Ein Pool beinahe für uns alleine, das Zelt direkt neben dem Pool und alles sauber und ruhig. Die Kleinen sind eben wirklich immer die besseren Camps. Am Abend plaudern wir noch mit dem Besitzerehepaar, ganz tolle Leute.

Gärtnerhof Camping

3.9.2019

Die Nacht war sehr stürmisch. Bis 50 km hatten wir ständig Wind. Unser Zelt hat aber ganz ruhig gestanden und ist nun auch windgeprüft, nichts hat geflattert. Es ist jetzt schon 11 Uhr, der Wind hat nachgelassen. Nur noch 30km aber mit Böen. Zu Fuss gehen wir einkaufen. Die meisten Läden und Restaurant sind schon geschlossen. Die Saison ist beendet. Wir bezahlen noch den Platz den morgen geht es weiter nach Keszthely.

Hattyu Camp 

 

2.9.2019

In der Nacht wurden wir 5 mal von zwei Igeln geweckt die in unser Zelt kamen um essen zu suchen. Das angebotene Brot haben sie aber verschmäht. Den ganzen Tag windet es schon kräftig, in der Nacht sollte es noch stärker kommen. Wir packen das Tarp schon mal ein. Dann verpacken und verschnüren die Räder, es soll Regen geben. Unsere Küche bleibt heute geschlossen, wir gehen ins Restaurant. 

1.9.2019

Weiter geht es dem Balatonsee entlang. Alles schön flach und meinst ein guter Radweg. Nach 15 km finden wir einen offenen Laden. Sofort gehen wir rein und kaufen Frühstück ein. Es gibt frisch gebackenes. Die versuchen wir natürlich und sind begeistert, die sind wirklich lecker. Bei zurückfahren auf den Radweg biegen wir falsch ab und stehen vor einem ganz kleinen Camp direkt am Wasser. Jetzt gibt es das grosse Raten, Bleiben? Weiter? Die Dame am Empfang sieht uns, kommt an die Schranke und fragt freundlich ob wir ein Platz suchen. Freundlichkeit gewinnt, wir bleiben. Schnell ist das Zelt aufgebaut und schon sitzen wir in unseren gemütlichen Stühlen mit Seesicht auf unserem Schattenplatz. Bald aber gehen wir in die Siesta. 

Hattyu Camp

 

Hattyu Camp

31.8.2019

Die Nacht war sehr ruhig und angenehm kühl. Unser Nachbar zieht sich für seinen Hochzeit um. Ich frage ihn ob er heute Abend Party macht. Er bestätigt es, und wir diskutieren ob wir den Platz wechseln sollen. Wir haben keine Lust auf Partylärm bis am Morgen. Nach kurzen Suchen finden wir einen neuen Platz und gehen zur Rezeption zum Umbuchen. Als ich zum alten Platz gehe, sehe ich wie die Nachbarin meinen schönen Stuhl überfährt. Ich bin sowas von wütend, sie muss den Stuhl bezahlen. Immer noch wütend wechseln wir den Platz. Dann ab ins Wasser abkühlen. Nach dem 3. mal baden wollen wir noch einkaufen, der Laden hat aber ab 16.00 Uhr geschlossen, es ist 16.12 Uhr, knapp verpasst. So gehen wir später ins Restaurant.

 

30.8.2019

Heute machen wir nur eine kurze Tour. Das Wetter ist immer noch sehr heiss. Früh sind wir auf dem Camp und suchen einen Platz. Wir finden eine schönen schattigen Platz mit Seesicht. Kurz nachdem wir alles abgeladen haben kommt ein Ungare der sagt er habe diesen Platz schon gemietet. Ich fahre zur Rezeption und frage nach. Leider hat er recht. Also neuer Platz suchen und alles rübertragen. Zelt aufstellen, ab ins Wasser. Der Platz Mirabella ist teuer, nicht sauber und die Dame an der Reception sehr schnipisch. Also keine Empfehlung von uns.

 

29.8.2019

Sehr früh werden wir wach und stehen auf. Heute haben wir einige Höhenmeter und wollen bis zum Balatonsee fahren. Das Wetter ist immer noch sehr heiss. Die Morgenstimmung am Velence See ist wunderschön.

Morgenstimmung Velencesee

Der Radweg top und gut ausgeschildert. Auf dem Acker sehen wir viele Fasane, Marianne will einen zum kochen, hat doch schon wieder Hunger. Die ersten Höhenmeter haben wir gut überstanden, die Steigungen waren nicht sehr stark. Weiter geht es, den es wird schon merklich wärmer. Weitere Höhenmeter haben wir nun hinter uns, zwischendurch geht es auch mal runter, dann fahren wir Mitte auf der Strasse und geniessen es mit über 50km runter zu brausen. Sogar der Lastwagenfahrer hinter uns herfahren muss hat seine Freude an uns, obwohl er langsamer fahren muss. Langsam wird es heiss, so machen wir eine kurze Pause am Strassenrand.

Petflaschen

Noch 10 km etwas rauf, etwas runter. Marianne hat sehr heiss, so halten wir einige km vor dem Camp und trinken was kühles. Sie liegt auf der Bank und hält des Bein hoch. Der Wirt fragt ob alles in Ordnung ist. Ich erkläre im das es für Marianne zu heiss ist. kurze Zeit später kommt er mit einem grossen Pack Tiefkühlpommes zum kühlen. Das wirkt Wunder. Bald darauf können wir weiterfahren. Auf dem Camp erst mal kalt Duschen dann Zelt aufstellen. Kurze Siesta. 

 

28.8.2019

Heute sind wir am Velencesee. Der See ist nicht mehr als 3m tief und ist der wärmste See Europas. Natürlich gehen wir baden bei 34 Grad. Die Fahr aus Budapest raus ging bis auf ein kurzes Verfahren gut. Anschliessend wurde es schnell wärmer, so sind wir zwischendurch auf der Hauptstrasse geblieben. Einige Höhenmeter blieben uns auch nicht erspart, so waren wir froh um 13 Uhr auf dem Camp zu sein. Räder hinstellen und erst mal im See abkühlen. Anschliessend den Foodprint waschen, er war voll von Sand. Nach dem Zelt aufstellen gehen wir essen und was kühles trinken. Nun ist Siesta angesagt, es ist einfach zu heiss. 

Herrlich die Abkühlung im See. Dann liegen wir faul im Schatten, gehen nochmals ins Wasser. Heute kochen wir nicht selber, wir gehen am Eingang ins Restaurant. Marianne versucht en Hamburger und ich nehme ein Gyros. War beides gar nicht mal schlecht und sehr günstig. In der Nacht laufen noch 10 Jugendliche laut plappernd am Zelt vorbei, sonst ist es schön ruhig.

Velencesee

Velencesee

Velencesee

26.8.2019

Heute haben wir Pest angesehen. Dazu haben wir die U-Bahn häufig verwendet. Es war uns sonst zu heiss. Ein neues T-Shirt für Marianne haben wir gefunden. Auch ein neues Badetuch, das uns gestohlen wurde, konnten wir ersetzen. Am Abend gab es Röschti mit Spiegelei, richtig schweizerisch. Mmmmmmm.

 

25.8.2019

Wir sind immer noch auf dem süssen kleinen Zeltplatz in Budapest. Gestern haben wir die Buda Seite angesehen und dazu einen kleinen Touristenbus verwendet. Anschliessend fand Marianne noch ein Leffe Bier. Keine Frage, da mussten wir rein und uns in den bequemen Sesseln einen gönnen.

Esshalle

Statue

Fischerman Bastei

Gärten

Kettenbrücke

Kettenbrücke

Regierungsgebäude

 

 

24.8.2019

Früh weckt uns die Sonne. Wir fahren weiter nach Budapest. Einige kleine Hindernisse bewältigen wir locker.

Roli  fährt Treppe runter

Durch die Stadt zu fahren und den Weg zu suchen ist oft nicht einfach. Normalerweise macht das Maps me super einfach. Doch heute will es nicht so recht klappen. Oft müssen wir anhalten und uns über einen besseren Weg als der von Maps me vorgeschlagenen zu unterhalten. Über eine grosse sehr enge Brücke dürfen wir auch noch fahren. Da passen wir mit unseren breiten Rädern gerade noch durch. Ein Schlenker liegt nicht mehr drinn. Beim Camp angekommen staunen wir über die Grösse. Nur ein kleiner Innenhof, ca 20 - 30 kleine Zelte haben da Platz. Uns gefällt es auf Anhieb.

Biker Camp Budapest

Strom

Elefant gepackt

23.8.2019

In der Nacht hat es mehrmals geregnet. Am Morgen ist es aber trocken, so fahren wir weiter. Etwas Gegenwind bremst uns aber nach dem Donauknie haben wir sogar leichten Rückenwind. Wir müssen auf der Strasse fahren und höllisch auf die vielen Löcher aufpassen. Es rüttelt und schüttelt wie auf einem Schotterweg. Oft müssen weit in die Mitte der Strasse um die Löcher zu umfahren. So landen wir heute auf dem Camp Papsiziget, stellen auf, gehen in den Pool und machen Siesta.  Anschliessend fahren wir noch in das kleine aber schöne Städtchen Szentendre. Morgen fahren wir nach Budapest, wir haben da einen Bikercamp gefunden den wir besuchen werden. 

Szentendre

Kirche Szentendre

Kirche Szentendre

 

22.8.2019

Die Nacht war schön kühl, wir haben gut geschlafen. Wir packen und fahren auf der slowakischen Seite der Donau entlang. Die Strasse auf dem Damm ist super. Gegenwind haben wir auch nicht, so fahren wir zufrieden in der kühlen Morgenluft. Nach einer Stunde machen wir Frühstückspause auf einem schönen gedeckten Bänkli.

Hosen

Schon sind wir 40 km gefahren als uns das Schild rechts abbiegen lässt. Wir schauen etwas skeptisch, aber die Strasse sieht ganz ok aus. Nach einem Kilometer liegt ein Baum quer über sie Strasse, wir können aber rundherum fahren. Dazu müssen wir aber 2-3 Meter den Damm hoch. Das ging ganz gut, also weiterfahren. Dann hört die Strasse einfach auf. Zuerst ist noch ein ganz schmaler Fussgängerweg, aber nach 50 Meter ist nur noch Damm und dann kommt schon Wald. Wir schauen auf Mapsme und sehen das in 200m ein Weg auf die Hauptstrasse führt. So schieben wir unser Rad auf dem schrägen Damm. Dann sind wir auf der Strasse und rollen weiter.

 

Der erste Camp ist ganz klein, direkt an der Brücke. Er gefällt uns nicht, so fahren wir über die grosse Donaubrücke nach Ungarn auf den andern Camp. Mit dem Rad machen wir noch eine Stadtrundfahrt und besichtigen die eindrückliche Burg.

Esztergom

Esztergom 

 

20.8.2019

Schatten, Schatten und nochmals Schatten suchen. Abkühlen im Schwimmbad und Siesta machen. Es ist 35 Grad, viel zu warm für uns, um Rad zu fahren.

Zelt im Schatten

 

19.8.2019

Früh sind wir wach, die Sonne scheint ins Zelt. Also stehen wir auf und machen Kaffee. Anschliessend gehen wir wieder ins Thermalbad. Zuerst ins 37 Grad warme Heilbad, dann einige Längen im normalen Schwimmbad. Heute soll es wieder sehr heiss werden, wir bleiben im Schatten. Am Abend haben wir trotz Schatten einen leichten Sonnenbrand. 

 

18.8.2019

Baden im Thermalbad. Die Musikkapelle spielt einige Abba Stücke und weitere schöne Schlager. Es ist sehr heiss, wir bleiben im Schatten bis wir gegen Abend noch mit den Rädern in Komorn einkaufen gehen. 

Komorn

 

17.8.2019

Wir machen die kürzeste Tour auf unserer Reise. 4,5 km zum nächsten Camp. Der liegt wieder auf der andern Seite der Donau in der Slowakei. Beide Städte heissen Komorn. Der Camp in der Slowakei ist mit 17 Euro 11 Euro billiger und auch da ist das Thermalbad inbegriffen. Uns gefällt dieser Platz viel besser. Kleiner ruhiger und das Heilbadwasser hilft uns mehr. Günstiger ist er auch noch, das schont unser Budget. (Nachtrag, Das Wlan ist auch um Welten besser.)

 

16.8.3019

Heute gehen wir ins Thermalbad. Das Wasser ist 37 Grad warm, so müssen wir anschliessend zum abkühlen noch ins normale Schwimmbad gehen.

 

15.8.2019

Ausser dem Rauschen des Stauwehres war es sehr ruhig. Wir sind schon am zweiten Kaffee als unsere Nachbarn aus dem Zelt kriechen. Ich gebe meinen Kaffee an Viola ab. Wir packen und fahren 30 km auf dem Damm. Links Wasser und rechts Wasser. Es ist Windstill, so können wir mit 20 km dahin rollen. Mal eine Pause und unser Sandwich essen. Dann fahren wir über das grosse Kraftwerk mit Schleusen. Mehr als 20 Meter werden die Schiffe gehoben oder gesenkt. Es ist die grösste Schleuse der Donau.

Schleuse

Am Mittag breiten wir unsere Picknickdecke aus und liegen gemütlich im Schatten. Kurze Zeit später brausen unsere Nachbarn daher. Kurzes plaudern und besprechen wo wir uns am Abend treffen wollen. In der nächsten Ortschaft treffen wir sie im kleinen Laden beim einkaufen. Sie machen da Pause, wir fahren weiter. Der Radweg ist nicht gesperrt aber er wirt neu gemacht. So fahren wir auf dem halbfertigen Weg weiter. Nach einigen km kommt eine Schotterpiste die wir auf der normalen Strasse umfahren. Nach 20 km kommen wir wieder auf den Radweg. Keine 10 Minuten später kommen unsere Nachbarn Viola und Julian mit Ihhrem Tandem auf der Schotterpiste. Wir staunen das wir trotz dem Umweg schneller waren. Kurz vor dem Camp gehen wir noch einkaufen. Dann über die Brücke auf die Insel, über die nächste Brücke schon stehen wir vor dem Camp. Na ja, da wird ein Hotel gebaut, unser Kleiner süsser Camp gibt es nicht mehr. So müssen wir auf den andern gehen. Das Thermalbad ist im Preis inbegriffen so gehen wir im 37 Grad warmen Wasser baden. Danach kocht Marianne zwei feine Fische. Viola und Julian setzen sich noch zu uns , wir plaudern noch lange. 

 

14.8.2019

Die Nacht war sehr ruhig und so schlafen wir bis 8 Uhr. Michael ist mit seinem Schlafsack vom Donauufer under den Aussichtsturm vor dem Regen geflüchtet. Wir fahren weiter nach Bratislava. Es rollt mit Rückenwind. An einer Stelle geht es noch ganz leicht bergab, so erreicht Marianne den Tagesrekord mit 47km/h. In Bratislava treffen wir Bekannte vom Camp in Wien. Auch hier plaudern wir eine halbe Stunde. Ihre Ferien sind vorbei, sie müssen nach Hause. Aug dem Radweg sehen wir wieder Michael im Restaurant. Er läd uns ein, schon wieder machen wir Pause. Nun sind wir auf dem Camp Cunovo auf einer Kleinen Insel, es windet stark, alles muss festgemacht werden. Heute setzen wir alle Heringe beim Zelt. Die Aussicht auf den See ist toll, der Platz beinahe leer. Einige Kanuten üben die Eskimorolle, das wäre mir jetzt zu kalt. Vollmond ist heute auch gerade, so muss ich noch ein Foto machen.

Vollmond

 

13.8.2019

Alles ist dreckig vom Sand der durch den Regen an die Zeltwand verteilt wurde. So haben wir viel länger beim packen. Heute rollt es wieder gut und schon sind die ersten 40 km gemacht.  Einkaufen und Mittag essen. Marianne kauft ein halbes Hähnchen und ich versuche den Leberkäse. Wir überlegen welchen Camp wir nehmen sollen. Die Lagerwiese oder den richtigen Campingplatz. Na ja, ist doch klar, wir nehmen die Lagerwiese.

Lagerwiese

3 Zelte stehen schon da und sonst ist alles leer. Wir suchen ein schönes Plätzchen und stellen das Zelt auf. Ich gehe auf Wassersuche. Hmmm nirgend gibt es Wasser. Nun gut, baden in der kühlen Donau hilft auch und macht Spass. Es ist wirklich erfrischend. Essen haben wir genug und Wasser für den Morgenkaffee auch. Eine Büchse Bier ist auch noch vorhanden, so lässt es sich leben. Später kommt dann unter andern auch Michel mit dem Faltrad daher. Logisch plaudern wir mit Ihm. Er reist mit Leichtgepäck, ca. 7kg wir mit 40kg und meint lachend „wir spinnen!“.

Am Morgen hat sich doch glatt eine Schnecke in meinen Schuh verirrt.

Schnecke

 

12.8.2019

Ruhetag

Wir sind gerade fertig mit Nachtessen da spüren wir erste Tropfen. 10 Sekunden später schüttet es wie verrückt. Wir sind superschnell beim rein räumen, Zelt zumachen, Wäsche vom Nachbarn abnehmen. Bald haben wir wieder einen kleinen See vor dem Zelt. Aber alles von uns bleibt trocken.

 

11.8.2019

Heute mal ein Kaffee und Frühstück, dann alles sauber machen vom gestrigen Gewitter. Da wir auf dem Sandboden ohne Wiese stehen spritzt der Regen schon viel Dreck an die Zeltwand. Unsere Nachbarn packen alle zusammen und reisen weiter, wir bleiben noch etwas.

 

10.8.2019

Nach dem Frühstück fahren wir mit der Bahn nach Wien. Zuerst schlendern wir durch die Stadt und anschliessen fahren wir mit der U-Bahn zum Prater.

Prater

Es ist sehr heiss, so gehen wir etwas früher als geplant zurück zum Camp. Um ca. 18 Uhr kommt ein kräftiges Gewitter. Das Wasser steigt und bald haben wir wieder einen kleinen See. Unser Zelt ist wie immer dicht. So geniessen wir das prasseln auf dem Zelt und liegen gemütlich auf unserer super tollen Schlafmatte.

Wien

Wien 

9.8.2019

Wir geniessen einen Tag auf dem Camp, gehen noch einkaufen und Marianne kocht was feines. Es ist sehr heiss, so verschieben wir Wien auf morgen.

 

8.8.2019

Die Nacht war ruhig und trocken. Heute fahren wir nach Klosterneuburg, das ist kurz vor Wien. Es rollt wieder toll und der Strassenzustand ist top. Zwei mal verfahren wir uns einige Meter weil die Beschilderung ungenau war. Aber generell ist der Weg perfekt ausgeschildert. Umwege wegen Baustellen klar signalisiert. Auf dem Camp treffen wir noch eine Schweizer Familie. Morgen gehen wir nach Wien. Unterwegs treffen wir noch auf einen interesante Tafel.

Hochwasser

 

7.8.2019

Leicht fällt es und nicht diesen wunderschönen ruhigen Platz in Pöchlarn zu verlassen. Weiter geht es Richtung Wien. Zuerst immer wieder etwas rauf und runter, dann wir es flacher. Wir bleiben auf der rechten Seite der Donau. In Mautern fahren wir über die Brücke und stehen schon kurz danach vor unserem Camp. Wir haben Glück und können im Schatten aufstellen. Heute wollen wir noch Krems ansehen. Wir sehen ein Schild mit Heurigen, da müssen wir noch hin.

Heurigen

Am Abend gibt es ein kräftiges Gewitter, bald haben wir einen See auf dem Camping. Einige zügeln ihr Zelt in ein trockeneres Gebiet. Wir haben Glück, alles bleibt trocken.

SeeCamp

6.8.2019

Marianne ist zufrieden, es regnet, weiterschlafen. Erst gegen 11 Uhr stehen wir auf, machen Kaffee und geniessen es alleine auf dem kleinen Camp zu sein. Am Nachmittag machen wir mit dem Rad noch eine Stadtrundfahrt. Nun brennt schon wieder das Feuer und das Fleisch brutzelt. Bald schon sitz noch eine Radlerin am Feuer und der Platzchef und die Platzchefin kommen auch noch. Lange plaudern wir an dieser wunderschönen Feuerstelle. 

Pöchlarn

 

5.8.2019

 

Heute rollt es mit über 20 Sachen brausen wir dahin. Nach einer Stunde essen wir Frühstück. Ein kleiner Vogel kriegt auch was ab.

Vogel

10.30 Uhr und unser Camp ist erreicht. Hmm, nein, so geht das nicht. Leichter Rückenwind, tolle Strasse, wir müssen weiterfahren es rollt und rollt. Dann darf ich wieder mal auf die Fähre, ich liebe das. Die Fähre ist voll und ich muss mein Rad in der Mitte stehend halten. Spanier, Deutsche und Holländer sind auf der Fähre. Schön flach und im Schatten geht es zügig weiter. Kurze Zeit später sehen wir die Spanische Familie wieder. Das Mädchen hatte einen Sturz und ein aufgeschürftes Knie. Wir halten an und Marianne verarztet das Mädchen fachgerecht.

Verband

Noch ein leichtes Schmerzmittel, ein Energieriegel und schon geht es etwas besser. Nächster Camp, auch da sind wir schnell vorbei. Beim Naturfreunde Camp Pöchlarn halten wir an und schauen uns den kleinen Camp an. Niemand da, aber eine Feuerstelle gibt es. Wir rufen an und nach wenigen Minuten kommt jemand mit dem Quad den Damm runter. Anmelden und dann einkaufen. Wurst und Fleisch. Dann Feuer machen und eine Wurst am Stecken braten, was gibt es besseres.

Wurscht

Marianne legt noch einen megagrossen Holzrugel aufs Feuer. Der raucht nun gemütlich vor sich hin. Das grosse Stück Fleisch wird nun mehr als zwei Stunden langsam geräuchert und kalt gegrillt. Wenn ihr wüsstet wie fein das war würdet ihr alle kommen. 

 

4.8.2019

Wir bleiben einen Tag und geniessen es zu lesen und schlafen. Am Abend kocht Marianne eine feine Pilzrahmsauce und eine Gemüsesauce mit Pasta. Es ist superlecker. Später kommt noch ein älteres Ehepaar aus Bratislava auf den Camp die wir noch einladen damit es keine Reste gibt. Den feinen Erdbeerkuchen wird auch noch aufgegessen. Am Morgen finden wir einen Zettel mit Ihrer Adresse von Bratislava mit der Einladung zum Kuchen Essen wenn wir bis am 12 in Bratislava ankommen. Leider konnten wir diesen Termin nicht wahrnehmen, wir waren zu langsam.

Abendessen

 

3.4.2019

Die Nacht war schrecklich. Gestern kamen 12 Jugendliche mit sehr viel Bier und Schnaps. Die Feier begann schon am Nachmittag. Bis spät in die Nacht wurde lautstark gefeiert. Auch nach mehrmaligem Auffordern leiser zu sein ging es laut weiter. Marianne nahm dann einen Kessel Wasser und bespritzte die Jung und Mädchen. Es sind dann noch einige Camper aufgestanden und haben auf die Jungen eingeredet. Hat aber nichts genützt. Wir sind dann früh aufgebrochen und haben den nächsten Camp angefahren. Die Familie neben uns wollten noch einen Tag bleiben und Linz ansehen. Gegen Abend mussten wir schmunzeln als diese Familie auch auf unserem Camp auftauchten. Wir haben dann im Regen unter unserem Tarp zusammen gekocht und gegessen. 

 

2.8.2019

Ausschlafen, dann geht es mit den Rädern nach Linz. Die Stadt gefällt uns. Kreuz und quer fahren wir durch die Strassen. Gut haben wir Maps me, so finden wir immer nach Hause. 

1.8.2019

Heute gibt es zwei Kaffee‘s um wach zu werden. Es ist noch recht neblig und kühl. Die Nacht war super ruhig und wir haben sehr gut geschlafen. Aus dem Camp fahren und wir sind bereits auf dem Donauradweg. Es rollt wieder toll. Der Strassenbelag sieht neu aus. Nach einer Stunde halten wir an um ein Foto zu machen, da kommen die zwei aus Deutschland schon angefahren. Wir haben uns auf den letzten zwei Camps getroffen. Wir plaudern eine Weile und fahren dann ein Stück miteinander. Irgendwann rollen sie dann schneller, sie haben noch ein grösseres Programm vor sich. Im nächsten Supermarkt treffen wir sie wieder, essen gemeinsam was und schon geht es weiter. Bei Ottensheim müssen wir auf die Fähre und wer treffen wir wieder an, genau unsere Bekannten. Sie mussten auf der Fähre warten, wir konnten rauffahren und los gings.

Radfähre

Durch Linz gab es eine gut ausgeschilderte Umfahrung weil sie eine neue Brücke bauen. Auf dem Camp schnell Zelt aufbauen, alles trocknen, einkaufen gehen, Kleider waschen und dann ab ins Wasser. Nun sitzen wir im Schatten, lesen, schreiben Tagebuch und geniessen die Ruhe. 

 

31.7.2019

Schon um 6 Uhr packen wir und sind um 7 Uhr schon unterwegs. Es rollt wunderbar, der Radweg ist schön breit und im guten Zustand. Nach 1,5 Stunden haben wir Hunger. Etwas Wurst Käse und Salami haben wir noch. Nun kommt sogar noch leichter Rückenwind auf, das macht Spass.

Picknick

In Engelhartszell nehmen wir die Fähre um auf der andern Seite weiter zu fahren. Schön flach geht es zügig weiter. Bald schon sind wir in Au wo wir wiederum die Fähre nehmen. Den Camp in Schlögen lassen wir aus und fahren weiter um das berühmte Donauknie. Auf der Donau sehen wir wie der Bootbus für Fahrräder vorbei braust. Es ist ein Katamaran und verbindet Au mit Grafenau. Schon stehen wir vor unserem heutigen Ziel und können direkt aufstellen. Dann duschen und Siesta. Um 4 Uhr melden wir uns an und geniessen den ruhigen kleinen Camp. Nach dem Essen beginnt es sogar noch zu regnen, schnell alles ins Zelt, Räder unters Dach und ab ins warme Bett. Der Regen hielt nur 2 Minuten dann war es wieder trocken. 

Früh gehen wir ins Bett, die Leute plaudern noch laut auf der Terrasse im Restaurant. Marianne wünscht sich einen Regenschauer damit Ruhe wird. 5 Min später beginnt es zu regnen und die Leute gehen rein. Regen ist für uns Schlafmusik. 

 

30.7.2019

Wir legen einen Pausentag ein, das Knie von Marianne schmerzt etwas von den vielen steilen Stellen. Ich fahre noch zur Stelle wo sich der Inn mit der Donau verbindet. 

Inn Donau

 

29.7.209

Ausschlafen, ausschlafen dann gibt es einen feinen Kaffee von unserer Bialetti Maschine. Anschliessend fahren wir in die Stadt, wir wollen uns im Stefansdom zum heiligen Kreuz das Orgelkonzert anhören. Das ist die grösste Orgel der Welt. 18000 Pfeifen umfasst die Orgel. Dr Eintritt mit 5.- Euro bezahlen wir gerne. Es ist eine sehr schöne helle Kirche und der Klang ist traumhaft. Nun noch essen einkaufen und durch die Stadt schlendern. Zurück auf dem Camp werden wir informiert das Hochwasser droht. Unser Platz sollte es aber nicht betreffen, trotzdem packen wir einiges ein, damit wir vorbereitet sind. Marianne macht noch Wäsche und ich schreibe Statistik und Webseite. 

 

28.7.2019

Es war schön ruhig und wir haben gut geschlafen. Wir fahren nochmals durch Obernberg und dann geht es runter. Heute sollte es ja flach und gemütlich werden. Kurze Zeit später kommt die erste steile Stelle. Wir schieben. Nun fahren wir auf der Höhe und kommen gut vorwärts. Über tolle Holzpfade durchs Sumpfgebiet und Mückengebiet kommen wir an eine Treppe die wenigstens in der Mitte eine Fahrrinne hat. Ganz langsam mit Vorder und Hinterbremse geht es runter. Immer wieder kommen nun kurze brutal steile Steigungen. Bis 20%. Das heisst immer schieben und schwitzen. Mit unserem schweren Gepäck ist es hart, da wünschen wir uns einen Motor. Natürlich gibt es nochmals eine Treppe, diesmal aber ohne Fahrrinne, Marianne ist etwas sauer darüber. In Passau gehen wir auf den kleinen Zeltplatz Ilzstadt. Hier dürfen nur Zelte stehen. Uns gefällt es auf anhieb sehr. Wir stellen unser Zelt auf der beinahe leeren Wiese auf. Bis zum Abend füllt sich der Camp mit Radfahren. 

Camp Ilzstadt bei Passau

 

27.7.209

Gestern Abend haben wir im Restaurant fein gegessen. Wir haben uns zu einem freundlichen Ehepaar gesetzt und lange geplaudert. Anschliessend nochmals kalt duschen  und ab ins Bett.

Wir haben gut geschlafen und packen wieder früh. Natürlich gibt es auch ein Kaffee. Marianne muss aber erst noch Milch im Restaurant besorgen, wir haben ja gestern nicht eingekauft. Die Stecke ist flach und gut zu fahren. Viele Naturstrassen, so sind unsere. Räder staubig. Heute Abend werden wir sie waschen. Auf dem Camp müssen wir erst anrufen und bekommen einen Platz zugewiesen. Dann erst mal duschen und einkaufen. So, Zeit für eine Siesta unter dem Sitzplatzdach. Da ist angenehm kühl. Wir fahren anschliessend mit den Rädern noch nach Obernberg, eine kleine Stadt mit einem grossen schönen Platz. Im Restaurant hat es kein Platz, so fahren wir wieder auf den Camp und geniessen den Schatten. 

 

26.7.2019

Wieder früh aufstehen und weiter auf dem Innradweg nach Altötting. Das ist ein berühmter Pilgerort. Wir besuchen die Kirchen und fahren dann weiter. In Marktl ist der nächste Camp. Aber wir möchten auf den nächsten in Bergham. Wir haben das Gefühl das dieser nicht existiert, so suchen wir die Touristeninfo in Marktl und erkundigen uns. Tatsächlich der Camp ist geschlossen. Hmm der nächste ist etwas weiter und die Temperatur steigt und steigt. Zuerst mal was essen und dann entscheiden wir und weiterzufahren. Wir gehen für einige km weg vor Radweg auf die Strasse und brausen zügig dahin. Schon bald kommen wir über die Grenze nach Österreich. Nun noch 3 km zum Camp. Es ist heiss, wir kühlen uns mit Wasser. Beim Camp gehen wir erst mal was trinken und benutzen unseren kleinen Ventilator zum abkühlen. 

Kühlen

 

25.7.2029

Früh starten wir, dann haben wir es etwas kühler. Die Nacht war angenehm kühl und wir kommen gut vorwärts. Aber  eine 20% Steigung  zwingt uns die Räder zu zweit hochzuschieben. Oben angekommen sehen wir ein Rad mit der Aufschrift "Trinkwasser für durstige Radfahrer". Natürlich benützen wir diesen tollen Wasserhahn ausgiebig, kühlen mit dem Wasser den heissen Kopf, füllen die Wasserflaschen. Da kommt eine schöne Katze daher und Marianne muss Ihr das Winterfell rauskraulen. Eine halbe Stunde wird die Katze gekrault und sehr viel KAtzenhaare liegen auf dem Boden. Als wir weiterfahren jammert die Katze sehr.

Katze kraulen

Auf einem kleinen Camp in Mühldorf stellen wir unser Zelt auf. Dann zuerst Siesta im Schatten. Am Abend gehen wir mit den Rädern noch in die Stadt. Heute nehmen wir mal einen Burger, dann gehen wir noch einkaufen. Am Abend sitzen wir noch lange in unseren bequemen Stühlen und geniessen die Ruhe. 

 

24.7.2019

Es ist heiss und geht immer bergauf und bergab. Unterwegs gibt es wieder die tollen Steigungen und Marianne hat Mühe mit der Hitze. in Soyen auf dem Camp angekommen gehen wir est mal ins Wasser zum abkühlen. 

 

23.7.2019

Wir bleiben einen Tag an diesem Badesee weil das Knie von Marianne schmerzt. Natürlich gehen wir baden bei diesem heissen Wetter. Wir nehmen unsere Packsäcke als Schwimmhilfe, das klappt super und macht Spass. 

22.7.2019

Auf dem Innradweg geht es weiter nach Rosenheim. Wir wollen sie nur kurz ansehen und dann weiterfahren zu unserem nächsten Campingplatz am Erlensee. nach einer Halbenstunde kommt der Rückenwind und wir brausen mit 28km/h auf dem nicht betonierten Radweg dahin. fadengerade verläuft die Strasse und wir strahlen um die Wette. Das macht richtig Spass.. So sind wir schön bald in Rosenheim und besichtigen die Stadt. Leider ist das Büro auf dem Camp geschlossen und so müssen wri warten bis wir aufstellen können. Im kleinen Badesee nehme ich noch ein kurzes erfrischendes Bad. Nun können wir aufstellen und alles wird zum trocknen ausgelegt. Gut haben wir eine grosse leere Wiese.

 

21.7.2019

Es regnet, das ist für uns Schlafmusik.

20.7.2019

Wir haben die Gästekarte bekommen und so können wir gratis die schöne Burg in Kuftsein besichtigen. Sogar eine kleine Bahn gibt es die uns die Höhenmeter erspart. Anschliessend noch ein Bummel durch die kleine aber schöne Stadt.

19.7.2019

Wir starten früh und es läuft wunderbar auf dem Inntalradweg. Nach 30km fragen wir uns wo wir heute übernachten wollen. Marianne studiert die Karte und ruft einen Camp an, reserviert einen Platz. Später dann beichtet Sie mir das wir noch 60 km fahren müssen. Na ja, dass aber nun noch Gegenwind aufkommt ist nicht gerade förderlich. Wir schaffen die 94km und sind schon etwas geschafft. Nun sind wir kurz vor Kufstein und gehen morgendie Stadt ansehen. Wer kennt nicht das dazugehörende Lied.

Unser Zelt

18.7.2019

Wir nehmen den Bus der direkt vor unserem Camp hält und fahren nach Innsbruck shoppen. Eine schöne Stadt mit einer ruhigen autofreien Innenstadt. Marianne wollte meine Hemd reparieren und hat es dabei zu Heiss behandelt, nun hat es ein grosses verbranntes Loch. Darum müssen wir noch ein neues Hemd einkaufen. Es bleibt aber auch Zeit der wunderschönen Strassenmusik zuzuhören.

Strassenmusik Innsbruck

 

17.7.2019

Heute ganz gemütlich aufstehen, Kaffee trinken und frühstücken. Dann können wir die 50 hm, die wir gestern raufgefahren sind, wieder runterbrausen. Aber leider steht das noch ein Auto im Weg, also abbremsen und auf der Wiese überholen. Kaum ist das geschafft kommt noch ein LKW entgegen, wieder abbremsen und in die Wiese ausweichen. So wird es nichts mit der Schussfahrt. Aber dann haben wir einen schönen flachen Radweg und es rollt wunderbar. Bald schon machen wir under einem Baum eine Pause und essen noch was. 

Roli machtPause

Weiter geht es nach Völs auf den Camp kurz vor Innsbruck. Morgen wollen wir die Stadt ansehen.

16.7.2019

Wir haben sehr gut geschlafen und noch etwas Schatten gehabt. So sind wir erst um 8.30 aufgestanden. Zuerst ein Kaffee, dann packen. Es rollt ganz gut aber dann wird es richtig heftig. 18% Steigung ist eindeutig zu viel. Wir schieben, machen Pause, schieben, machen Pause......

Dafür geht es anschliessend geht es dafür wieder mit 18% den Berg runter. Die Strecke ist hügelig und ich bin dauern am Schalten. Natürlich ist der Camp wieder 50hm auf dem Berg. Geschafft, anmelden, Picknickdecke ausbreiten, Siesta machen. Eine halbe Stunde später stellen wir dann das Zelt auf. 

 

15.7.2019

In der Nacht hat es zwischendurch leicht geregnet. Nun hat es nur noch dunkle Wolken und wir machen wie jeden Morgen unseren Kaffee.  Das Zelt aber schön trocken. So packen wir und fahren weiter. Es sollte eigentlich nur runter gehen, aber immer wieder gibt es ganz giftige kurze Steigungen. Der Radweg ist super ausgeschildert und in einem guten Zustand. Kurz vor Landeck machen wir Mittagspause und essen Brot und Käse. Wie immer haben wir nun wieder Gegenwind, das liebe (hasse) ich. In Imst wollen wir auf den Camp, also am Bach entlang. Kurz später sagt Marianne das der Camp doch schon vorbei sein müsse. Karte studieren und feststellen das es zwei Bäche gibt. Also umdrehen und den den richtigen Weg einschlagen. 5 Min später sind wir müde auf dem Platz. Zuerst aufstellen, dann duschen. Zu Fuss gehen wir die kurze Strecke zum Supermarkt und kaufen ein. Anschliessend eine Pause!!! Heute gibt es Radfahrermenü, gehacktes mit Hörnli. 

 

14.7.2019

Wir stehen recht früh auf und sagen so aus Spass: „wir können ja heute abfahren, es ist schönes Wetter.“

Wir starten

Gesagt getan. Alles putzen aufräumen, noch einen Kaffee mit Marco trinken und los geht es. Marco fährt das Motorrad wären wir unterwegs sind. Die ersten 40 hm gehen ganz gut, noch Wasserflaschen kaufen und weiter geht es. Wie immer haben wir kräftig Gegenwind und kommen nicht ganz so schnell vorwärts wie erwartet.

Inn

Aber heute haben wir ja nur eine kurze Route geplant. Wir wollen es bewusst langsam angehen und schauen wie es mit dem Knie von Marianne geht. Nun sitzen wir auf dem Camp via Claudia und freuen uns endlich wieder unterwegs zu sein. 

Quickhiker Ultralight 4

10.7.2019

Alles liegt rum, Taschen, Kleider, Werkzeug, Solarzellen, Akkupack, Zelt, Stühle und wartet eingepackt zu werden. Da ich nun vorne noch einen Gepäckträger montiert haben, muss ich das Packkonzept neu gestalten. Das nimmt doch etwas mehr Zeit in Anspruch als vorher. Soll ich nun das Zelt vorne nehmen oder die Stühle mit Heringe, oder ist es besser umgekehrt? Fragen über fragen. Nun ja, Ich packe alles mal aufs Rad und mache eine Proberunde.

So die Proberunde auf dem Campingplatz hat ganz gut geklappt. Wie jedes mal wenn wir wieder auf das vollgepackte Rad steigen finden wir es sehr wacklig und streng zum lenken.  Das legt sich schon nach kurzer Zeit, dann ist es umgekehrt und wir finden das leere Rad wacklig.

Dahon Cadenza voll gepackt

3.7.2019

Dieses Jahr starten wir später, weil wir noch einige wichtige Termine warnehmen müssen/dürfen. Bald geht es aber los und wir werden hier wieder von unserer Reise berichten. Wir freuen uns auf Eure Einträge im Gästebuch.

 

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